Spiele: Saison 2026/2027
FC Rhein damit! - Lokomotive Erbenheim 5:2
Saison 2026/2027
FC Rhein damit! - Lokomotive Erbenheim 5 : 2 ( 3 : 1 )
Das Spiel fand statt am: 27.09.2026
Spieltag 13
Torschützen
FC Rhein damit!: Markus F., Marius W., Süppi, Süppi, Bene
Eingetragen von: Marius W. am 2026-09-27 14:50:47
Lokomotive Erbenheim: Eachel, Dominik DoMi
Eingetragen von: Magnus am 2026-09-28 09:20:55
Kommentare
- Es sprach: Marius W. (FC Rhein damit!) 27.09.2026 14:50
- Sau starker Kick bei bestem zauf dem Goetheplatz, Spielbericht folgt
- Es sprach: HHohm (FC Rhein damit!) 02.10.2026 22:23
- Besser spät als nie - hier noch unser Spielbericht.
Schöner Sonntag, angenehme Temperaturen und beste Voraussetzungen für ein richtungsweisendes Spiel am Goetheplatz. Wie unser Capitano vor der Partie treffend feststellte: Entweder oben festbeißen – oder in Richtung Mittelfeld dümpeln. Entsprechend ambitioniert und intensiv ging es von der ersten Minute an zur Sache.
Die LOK erwischte den besseren Start und ging früh mit 0:1 in Führung. Davon ließen wir uns allerdings nicht lange beeindrucken. Markus wurde vorne völlig allein gelassen und nutzte die Einladung eiskalt zum 1:1-Ausgleich.
Danach kamen wir immer besser ins Spiel. Nach einer schönen Stafette durch den Strafraum landete der Ball beim Capitano, der zur 2:1-Führung einschob.
Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte wurde Sander im Strafraum das Standbein weggezogen. Süppi donnerte den fälligen 7-Meter an den Pfosten.
Wenig später kam es zu einer Szene, die leider auch nach dem Spiel noch für Gesprächsstoff sorgen sollte: Der gegnerische Torwart vertändelte nach einem Ausflug aus seinem Tor den Ball. Benni war dadurch frei durch und hatte praktisch nur noch das leere Tor vor sich. Der Torwart riss ihn jedoch von hinten um. Im Fallen trudelte der Ball neben das Tor.
Damit wurde uns ein zu 99 Prozent sicheres Tor genommen, das als 3:1 auch nicht ganz unwichtig gewesen wäre.
Wir beharrten anschließend auf einer Zwei-Minuten-Strafe für den Torwart. Nach längeren Diskussionen wurde diese letztlich auch anerkannt. Und beinahe passend zum Ablauf der Zeitstrafe fiel dann doch noch das 3:1 durch Süppi.
Mit dieser Führung ging es in die Halbzeit. Eine Pause, in der beide Seiten Gelegenheit hatten, etwas herunterzukühlen.
In der zweiten Halbzeit machte die LOK deutlich mehr Dampf und lief uns konsequent an. Wir gerieten zunehmend unter Druck. In einer Phase, in der wir sehr weit aufgerückt waren, nutzte die LOK das aus und erzielte den 3:2-Anschlusstreffer.
Danach wurde es noch einmal richtig eng. Die LOK blieb dran und drückte auf den Ausgleich. In dieser Phase konnten wir uns vor allem bei Maurice im Tor bedanken, der mit einer echten David-Seaman-Gedächtnisparade nach wuchtigem Kopfball das 3:2 festhielt (POV:link Und auch das Glück war auf unserer Seite: Nach einem Raketenschuss der LOK klatschte der Ball an den Innenpfosten – statt ins Tor zu trudeln, sprang er zurück ins Spielfeld.
Die LOK war gegen Ende der Partie weit aufgerückt und musste entsprechend Räume hinter sich anbieten. Genau diese Räume nutzten wir und machten mit den Treffern zum 4:2 und 5:2 schließlich den Sack zu.
Ein paar Worte zum Drumherum und zum Nachdenken:
Alles in allem war es ein sehr intensives und spannendes Spiel, das über weite Strecken von hohem Einsatz auf beiden Seiten geprägt war. Und auch wir wollen uns hier ausdrücklich nicht als Heilige aufspielen. Sicherlich haben auch wir das ein oder andere Foul verursacht, das vielleicht etwas drüber war – keine Frage. Auch einige Wortgeplänkel hätte man sich rückblickend sparen können.
Gegen Ende gab es allerdings noch eine weitere unschöne Szene, als unser Spieler einen ins Aus trudelnden Ball abschirmte und vom gegnerischen Torwart von hinten überhart an der Seitenlinie angegangen wurde. Auch diese Situation kochte anschließend ziemlich hoch und war aus unserer Sicht schlicht unnötig.
Was also im Nachgang bei uns hängen geblieben ist, sind die beiden oben angesprochenen Situationen rund um den gegnerischen Torwart. Nicht nur die Fouls an sich, sondern vor allem der Umgang damit im Anschluss.
Wenn man einen Gegner von hinten umreißt, um eine nahezu sichere Torchance zu verhindern, ist das natürlich eine unsportliche Aktion. Statt der einfachen Anerkenntnis: „Okay, ich hab Scheiße gebaut“, wurde minutenlang diskutiert und anschließend sogar noch versucht, die Position des Fouls nach hinten zu verlegen, nach dem Motto: „Aber das Foul war hier hinten.“ Dankenswerterweise wurde die 2-Minuten-Strafe vom restlichen Team dann zeitnah anerkannt – das ist positiv hervorzuheben. Die gesamte Situation war aus unserer Sicht aber einfach komplett unnötig.
Genau solche Situationen trüben leider ein eigentlich ziemlich spannendes und intensives Fußballspiel.
Unterm Strich bleiben für uns zwei Punkte in einem umkämpften Spiel. Und vielleicht auch die Erkenntnis, dass man gerade in hitzigen Situationen nicht jede Szene noch größer machen muss, als sie ohnehin schon ist.
Alles Gute für den Rest der Saison!
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